Was versteht man unter digitalem Dialog?

Im Kampf der Unternehmen um Kunden und Interessenten reicht es nicht mehr aus, diese auf den klassischen, analogen Wegen zu erreichen. Um sich über ein Produkt vor dem Kauf zu informieren, greift der potenzielle Neukunde nicht mehr zum Telefon, sondern nutzt das Internet. Mit 97 Prozent steht das World Wide Web damit unangefochten an Platz 1 der von Verbrauchern genutzten Medien, um sich informative Hilfe für die geplante Kaufentscheidung zu holen. Und an dieser Stelle gilt es für Unternehmen, mit den Interessenten in den digitalen Dialog zu treten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Laut Bundesnetzagentur waren Ende 2012 mehr als 113 Millionen SIM-Karten aktiv, doch viele der registrierten Karten stecken in Smartphones. Die wiederum werden häufig nicht nur zum Telefonieren genutzt, sondern vielmehr, um unterwegs E-Mails zu verschicken, soziale Netzwerke zu nutzen und im Internet zu surfen.

Für den Verbraucher stellt das Internet eine einfache und unerschöpfliche Möglichkeit dar, sich aus der Vielzahl an Anbietern von Produkten und Dienstleistern den für ihn passenden herauszusuchen. Entscheidend dafür ist die besuchte Website selbst, allerdings dicht gefolgt vom E-Mail-Marketing. Dahinter folgen laut der „Absolit Online Trends“, einer 2012 durchgeführten Studie Suchmaschinen, Pressearbeit und Social Media. Das zeigt, welch hohen Stellenwert der digitale Dialog mittlerweile erreicht hat. Für Unternehmen heißt es gleichzeitig, dass sie ihre Marketingstrategien auf Facebook, Twitter & Co. einstellen müssen, ihre Homepage suchmaschinenoptimieren lassen und ihre Mitarbeiter auf permanentes Monitoring trainieren sollten. Die bisher genutzten Kanäle müssen um Social Media erweitert und die Werbebotschaften personalisiert werden.

 

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